Die Geschichte und Entstehung der Computertechnologie
Mit dem Computer haben sich zahlreiche Bereiche unseres Lebens verändert. Dabei hat alles mit einfachen Zahlensystemen in der Antike angefangen. Beispielsweise das Dezimalsystem, auf dem unsere moderne Mathematik beruht. Einfache Rechenoperationen, wie Addition und Subtraktion, sowie Multiplikation und Division, entstanden. Hier begründet sich auch das logische Verständnis, das den Menschen auszeichnet. Dabei bediente er sich verschiedener Hilfsmittel. Am Anfang war dies: Ein Stück Papier, ein Stift und natürlich der Kopf.
Infolge der komplexer werdenden Aufgaben, durch die Entstehung von Münzsystemen oder die Berechnung von Formeln in der Astronomie, hat sich ein ganzes Berufsfeld für Menschen erschlossen, die nichts anderes getan haben, als ihre Köpfe rauchen zu lassen. Im 11. Jahrhundert v. Chr. wurde dann der Rechenschieber (Abakus) entwickelt. Danach folgte lange Zeit gar nichts. Praktisch als Nebenwirkung, arbeiteten immer mehr Menschen als ?professionelle Rechner?.
Vom Abakus zum ersten Computer
Erst mit dem Beginn des 17. Jahrhunderts setzte eine Weiterentwicklung von Rechenhilfen ein. Hervorzuheben ist beispielsweise Gottfried Wilhelm Leibniz, der das binäre Zahlensystem aus Nullen und Einsen erfand, welches heutzutage die Grundlage für unsere Computer darstellt. Die Notwendigkeit solcher Maschinen zeigte sich in dem Aufwand, der nötig war, um eine große Zahl an Menschen mit der Berechnung von mathematischen Formeln zu beschäftigen. 1890 vollzog die USA die erste Volkszählung mit der Lochkartenmaschine von Herman Hollerith und stellte auf diese Weise ein erstes funktionstüchtiges und programmierbares Computersystem vor.
Entwicklungsschub durch die Kriege des 20. Jahrhunderts
Der anschließende Wettlauf um immer schnellere und bessere Computer war insbesondere davon bestimmt, dass ihr militärischer Wert erkannt wurde. Die Maschinen entschlüsselten und verschlüsselten kriegsentscheidende Nachrichten, obgleich es sich dabei um so massige und weitläufige Maschinen handelte, dass sie in Lagerhallen oder Kellern untergebracht werden mussten.
Die Großrechner ENIAC, Zuse Z3 oder Mark I, wie einige der bekanntesten Modelle heißen, benötigten noch immer zahlreiches Personal zur Wartung und Bedienung. Durch die Beschleunigung der Entwicklung wurden die Computer jedoch schnell kleiner und technisch versierter und setzten sich im kommerziellen Sektor durch. Bis zum heutigen Tag. Aus den Großrechnern für die Armee sind Tablets geworden, die jedermann in einem Computer Shop bequem von Zuhause aus bestellen kann. So ist aus den simplen Zahlensystemen der Antike ein programmierbares Computersystem entstanden, welches zahlreichen individuellen Anforderungen entspricht und die Menschen weltweit vernetzt.